| Die Betreuung Schwangerer beinhaltet regelmäßige eingehende Untersuchungen einschließlich Ultraschalluntersuchungen und Beratungen entsprechend der ärztlichen Kunst. Der Ausschluß schwangerschaftsrelevanter Infektionen, wie z. B. Toxoplasmose, ist empfehlenswert. Das Erst-Trimester-Screening zur Risikoermittlung für Trisomie 13, 18 oder 21, zertifiziert vom Original, Prof. Nicolaides, Fetal Medicine Foundation, London, wird auf Wunsch durchgeführt. Das Geschlecht des Ungeborenen wird ab der 15. Schwangerschaftswoche mitgeteilt. Die Bestimmung von Alpha-Fetoprotein (AFP) in der 16.-20. Schwangerschaftswoche zur Risikoermittlung hinsichtlich Neuralrohrdefekten wird auf Wunsch durchgeführt. Amniozentesen aus AAltersindikation oder bei auffälligem Pränatalscreening erfolgen in der 17.-18. Schwangerschaftswoche. Ein eingehender Organultraschall in der 18. bis 24. Schwangerschaftswoche ist nach den Empfehlungen der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) in jeder Schwangerschaft sinnvoll. Bei der 3D/4D-Computersonographie im Rahmen der Organdiagnostik ergeben sich in der Regel auch schöne Babybilder/Videoclips. Selbstverständlich sind auch Messungen der Mutterkuchenfunktion und der kindlichen Durchblutungswerte zum Ausschluß eines Versorgungsmangels („Doppler“) Bestandteil einer gründlichen Vorsorge.. Zur lückenlosen Betreuung besteht ein enger Kontakt mit den Kollegen in der jeweiligen Entbindungsklinik. Bei Patientinnen, die von ihrer Frauenärztin bzw. ihrem Frauenarzt nur zu den Spezialuntersuchungen überwiesen werden, liegt diese Aufgabe natürlich beim Überweiser. |