| Neben dem normalen Spektrum wird noch folgendes angeboten: Orthomolekulare Medizin zur Vorbeugung und Behandlung. Auf Wunsch kann ein verbesserter Krebsvorsorgeabstrich vom Muttermund angeboten werden, der dem Pathologen/Zytologen die Auswertung erleichtert, weil die Zellen im Abstrich mehr nebeneinander und weniger übereinander liegen (Monolayer). Die sporadische oder auch regelmäßige Computersonographie der Brust ist je nach Gewebsstruktur bei bestimmten Patientinnen sehr sinnvoll. . Der verbesserte immunologische Stuhltest zur Vorsorge für Dickdarmkrebs ist sinnvoll, weil er sensibler und von den Nahrungsbestandteilen unabhängig ist. Trotzdem müssen Fehlerquellen wie Zahnfleischbluten, Magenentzündungen oder Hämorrhoiden bei der Beurteilung berücksichtigt werden. Die Diagnostik spezieller Krankheitserreger ist differenziert zu beurteilen. Untersuchungen auf bestimmte Viren, Bakterien oder Pilze sind in der Regel sinnvoll. Wenig halte ich von der Untersuchung auf das HPV (human Papilloma Virus), dessen Subtypen teilweise Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Trotz (teurer) Typisierung kommt man nicht umhin, regelmäßig Krebsvorsorgeabstriche durchzuführen. Entscheidend und wegweisend ist nach wie vor das zytologische Abstrichergebnis. Impfungen gegen HPV lehne ich nach wie vor ab, da keine Impfsicherheit in der Qualität einer Tetanus- oder Kinderlähmungsimpfung entsteht. Die bisherige Vorgehensweise der Vorsorge des Gebärmutterhalskrebses kann nicht geändert werden. Ich bin mir sicher: In zehn oder 20 Jahren wird sich zeigen, daß diese Impfung überflüssig war. Pro Dreifach-Impfung werden die Patienten oder die Krankenkassen um 500 € ärmer. Denn schon jetzt ist die Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs eine der besten in der Medizin; seit Beginn meiner Praxistätigkeit habe ich bei den Patientinnen, die regelmäßig zu mir zur Vorsorge kommen, keinen einzigen Fall von Gebärmutterhalskrebs, lediglich mehrere frühe Vorstufen, die problemlos saniert werden konnten. Kann ich dann mit einer Impfung noch weniger als Null Fälle in 20 Jahren erreichen? Die Bestimmung von Desoxypyridinolin im Urin zur Osteoporosefrüherkennung ist besonders bei den Frauen sinnvoll und ratsam, die nach den Wechseljahren keine Hormone einnehmen. |